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	<title>Kommentare zu: Der TV-Serien Boom – Moderne Epen</title>
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		<title>Von: Sigrid</title>
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		<dc:creator>Sigrid</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 21:56:16 +0000</pubDate>
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		<description>genau!</description>
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		<title>Von: medienkritik</title>
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		<dc:creator>medienkritik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 14:19:49 +0000</pubDate>
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		<description>Dickens &amp; Tolstoi galten glaub schon den ersten (ebenso episch orientierten) Filmemachern als Vorbild. Insbesondere D.W. Griffith. Seine beiden Klassiker Intolernace und Birth of a Nation sind etwa 3 Stunden lang. Was wirklich neu ist, ist die literarische Qualität dieser neuen TV-Serien in Punkto Charakter- und Plotentwicklung. Es wird immer mehr Wert auf Realismus, Autentitizität und Glaubwürdigkeit gelegt. Ausserdem versuchen diese TV-Drehbuchautoren immer den grossen Bogen zu spannen, d.h. aus den vielen kleinen Geschichten ein Gesamtbild einer Gesellschaft oder eines Themas herzustellen. Sowas war in Filmen bisher eigentlich so nicht möglich und wird es wohl auch nie sein. Deshalb werden Spielfilme wahrscheinlich zunehmend mehr dem Short-Story Format entsprechen, während TV-Serien immer mehr romanähnliche Formen annehmen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dickens &amp; Tolstoi galten glaub schon den ersten (ebenso episch orientierten) Filmemachern als Vorbild. Insbesondere D.W. Griffith. Seine beiden Klassiker Intolernace und Birth of a Nation sind etwa 3 Stunden lang. Was wirklich neu ist, ist die literarische Qualität dieser neuen TV-Serien in Punkto Charakter- und Plotentwicklung. Es wird immer mehr Wert auf Realismus, Autentitizität und Glaubwürdigkeit gelegt. Ausserdem versuchen diese TV-Drehbuchautoren immer den grossen Bogen zu spannen, d.h. aus den vielen kleinen Geschichten ein Gesamtbild einer Gesellschaft oder eines Themas herzustellen. Sowas war in Filmen bisher eigentlich so nicht möglich und wird es wohl auch nie sein. Deshalb werden Spielfilme wahrscheinlich zunehmend mehr dem Short-Story Format entsprechen, während TV-Serien immer mehr romanähnliche Formen annehmen werden.</p>
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		<title>Von: bioadapter</title>
		<link>http://medienkritik.wordpress.com/2008/02/12/der-tv-serien-boom-%e2%80%93-epische-metaphern-im-fernsehen/#comment-190</link>
		<dc:creator>bioadapter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 10:02:49 +0000</pubDate>
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		<description>whoops. das war ich eben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>whoops. das war ich eben.</p>
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		<title>Von: regular</title>
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		<dc:creator>regular</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 10:02:11 +0000</pubDate>
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		<description>Hier ist übrigens ein hübsches Interview mit den Darstellern von Bubbles und Bunk
http://www.maximumfun.org/blog/2008/01/podcast-wires-bubbles-and-bunk-andre.html

The Sound of Young America ist ansonsten auch sehr empfehlenswert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist übrigens ein hübsches Interview mit den Darstellern von Bubbles und Bunk<br />
<a href="http://www.maximumfun.org/blog/2008/01/podcast-wires-bubbles-and-bunk-andre.html" rel="nofollow">http://www.maximumfun.org/blog/2008/01/podcast-wires-bubbles-and-bunk-andre.html</a></p>
<p>The Sound of Young America ist ansonsten auch sehr empfehlenswert.</p>
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		<title>Von: Sigrid</title>
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		<dc:creator>Sigrid</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 17:35:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann dem Artikel über &quot;The Wire&quot; nur beipflichten. Habe die ersten zwei Serien auf DVD gesehen, vor allem die erste ist möglicherweise das beste Stück Fernsehen, dass ich je gesehen habe, und schlägt die meisten Kinofilme punkt Charakerisierung der Figuren, Dialoge, Kamera, einfach alles. Ansehen! Ich dachte mir genau das - der Konofilm entspricht der Short Story oder Novelle, aber so eine Serie läßt sich mit grossen Romanen vergleichen.

Anders, aber auch sehr gut gemacht ist die BBC Serie &quot;Bleak House&quot;, nach dem Buch von Charles Dickens, oder vielmehr nach seinem Forsetzungsroman - er schrieb diese Geschichten Mitte des 19 Jh. als wöchentliche Fortsetzungsgeschichten und schuf dafür den ersten Krimi-Inspektor, noch vor Sherlock Holmes. Der Stoff bietet sich daher für eine Serie an - die aber hier auch sehr gekonnt inszeniert wurde.
Sigrid
 
&lt;a href=&quot;http://medienabc.wordpress.com&quot; title=&quot;MedienABC&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann dem Artikel über &#8222;The Wire&#8220; nur beipflichten. Habe die ersten zwei Serien auf DVD gesehen, vor allem die erste ist möglicherweise das beste Stück Fernsehen, dass ich je gesehen habe, und schlägt die meisten Kinofilme punkt Charakerisierung der Figuren, Dialoge, Kamera, einfach alles. Ansehen! Ich dachte mir genau das &#8211; der Konofilm entspricht der Short Story oder Novelle, aber so eine Serie läßt sich mit grossen Romanen vergleichen.</p>
<p>Anders, aber auch sehr gut gemacht ist die BBC Serie &#8222;Bleak House&#8220;, nach dem Buch von Charles Dickens, oder vielmehr nach seinem Forsetzungsroman &#8211; er schrieb diese Geschichten Mitte des 19 Jh. als wöchentliche Fortsetzungsgeschichten und schuf dafür den ersten Krimi-Inspektor, noch vor Sherlock Holmes. Der Stoff bietet sich daher für eine Serie an &#8211; die aber hier auch sehr gekonnt inszeniert wurde.<br />
Sigrid</p>
<p><a href="http://medienabc.wordpress.com" title="MedienABC" rel="nofollow"></a></p>
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